Über mich
Ich lebe und arbeite in Bremen; geboren wurde ich 1957 im australischen Perth. Als Sozialwissenschaftler, Essayist und Autor bewege ich mich zwischen empirischer Sozialforschung und kulturphilosophischer Reflexion – meine Arbeit verbindet Gesellschaftsanalyse mit essayistischem Denken, Studien zur sozialen Ungleichheit mit Betrachtungen über Walter Benjamin, Theodor W. Adorno und die Ästhetik der Moderne.
Mit dem Schwerpunkt Stadt- und Regionalforschung war ich viele Jahre in der empirischen Sozialforschung tätig und habe Studien zu Sozialpolitik, Armut, sozialer Ungleichheit und Segregation entwickelt. Parallel dazu arbeitete ich als freier Autor und Redakteur. Die sozialen Einschnitte durch die Agenda 2010 und die Einführung der Hartz-Gesetze führten zu einem verstärkten Engagement in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik – unter anderem als wissenschaftlicher Referent in Bremen, Hamburg und Berlin –, wo ich Analysen zur Arbeitsmarktentwicklung, sozialen Infrastruktur und Ungleichheitsforschung konzipierte und publizierte.
Meine Arbeit als freier Autor und Essayist beschäftigt sich mit zentralen Fragen der Kritischen Theorie und gesellschaftlicher Analyse. In meinen Essays und Buchpublikationen untersuche ich die Spannungen der Moderne: die Rolle des Denkens in Zeiten politischer und sozialer Umbrüche, die Bedeutung von Negation als ästhetischer wie intellektueller Geste und die Frage, wie Kritik Räume des Widerstands offenhalten kann. Dabei bewegen sich meine Texte zwischen der Frankfurter Schule – mit Adornos Dialektik der Aufklärung und Benjamins Geschichtsphilosophie –, der Essaytradition von Montaigne bis Musil und zeitgenössischen Formen, sowie literarischen Reflexionen über Marcel Proust, Zeit und Erinnerung.
Mein berufliches und politisches Engagement spiegelt sich in einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit Fragen sozialer Gerechtigkeit, Friedenspolitik und demokratischer Teilhabe wider. Diese Haltung prägt sowohl meine publizistische Arbeit als auch meine wissenschaftliche Expertise in Stadt- und Regionalsoziologie, Sozialpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Armuts- und Ungleichheitsforschung, Segregation und Stadtentwicklung – ebenso wie die kritische Reflexion kultureller und gesellschaftlicher Phänomene, die meine Essays durchzieht.
Auswahl veröffentlichter Bücher:
- Die Schatten der verlorenen Zeit. Über Marcel Proust
- Montaignes Vermächtnis. Über die Kunst des Essays
- Ästhetik der Negation. Essays und andere kleine Formen
- Bilder der Moderne. Walter Benjamin
Kontakt: manfred.steglich@googlemail.com
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