Manfred Steglich

Sozialwissenschaftler · Essayist · Autor


Ich lebe und arbeite in Bremen. Geboren 1957 im australischen Perth, arbeite ich an der Schnittstelle von empirischer Sozialforschung, Sozialpolitik und kulturphilosophischer Reflexion. Bremen ist mir dabei Lebensort und Arbeitsgegenstand zugleich: Fragen der Armut, sozialen Ungleichheit und Stadtentwicklung beschäftigen mich hier seit Jahrzehnten, in der Forschung, im Schreiben und in der kommunalpolitischen Praxis. Meine Texte bewegen sich zwischen akademischer Analyse und essayistischem Denken, geprägt von der Frankfurter Schule, der europäischen Essaytradition und langjähriger sozialwissenschaftlicher Praxis.

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

  • Stadt- und Regionalforschung: Armut, soziale Ungleichheit, Segregation und Stadtentwicklung, mit besonderem Fokus auf Bremen.
  • Sozialpolitik und Arbeitsmarktpolitik: Analysen zur sozialen Infrastruktur und zu den Grenzen sozialstaatlicher Absicherung.
  • Kritische Theorie und Essayistik: Walter Benjamin, Theodor W. Adorno, Frankfurter Schule; die Essaytradition von Montaigne bis Musil; ästhetische Theorie der Moderne.

Bücher

  • Dialektik ohne Garantie. Essays zur Kritischen Theorie · ISBN 978-3-695-74599-9 (BoD, 2026)
  • Die Schatten der verlorenen Zeit. Essays über Marcel Proust · ISBN 978-3-819-26060-5 (BoD, 2025)
  • Montaignes Vermächtnis. Über die Kunst des Essays · ISBN 978-3-848-25264-0 (BoD, 2025)
  • Ästhetik der Negation. Essays und andere kleine Formen · ISBN 978-3-753-40777-7 (BoD, 2024)
  • Bilder der Moderne. Walter Benjamin · ISBN 978-3-740-72783-7 (TWENTYSIX, 2017)
  • Walter Benjamin: Einbahnstraße, hrsg. und mit einem Nachwort von Manfred Steglich · ISBN 978-3-740-73056-7 (TWENTYSIX, 2017)

Politisches Engagement

Seit vier Legislaturen Mitglied des Beirats Horn-Lehe (Bremen), parteilos.

Essays und Texte

Kontakt

manfred.steglich@googlemail.com ·
ORCID-Profil: orcid.org/0009-0003-8628-2896