Kapitalismus

  • Expansion, Gewalt und die Grenzen der Moderne Es gibt Werke, die ihrer Zeit voraus sind, und solche, die ihre Zeit so präzise durchleuchten, dass sie als Diagnose der Gegenwart lesbar bleiben. Rosa Luxemburgs Die Akkumulation des Kapitals, 1913 in vier Monaten niedergeschrieben, gehört zu beiden Kategorien. Was sie darin leistet, ist theoretisch singulär: Sie denkt…

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  • Werner Sombart und die Physiognomie des Kapitalismus

    Es gehört zu den liebenswürdigen Idiosynkrasien der ökonomischen Literatur des frühen 20. Jahrhunderts, dass sie dort am hartnäckigsten spekulativ wird, wo sie glaubt, sich am festesten auf Tatsachen zu stützen. Werner Sombarts „Luxus und Kapitalismus“ ist ein solches Buch: ein gelehrtes Kuriosum, das in seiner Mischung aus kulturhistorischer Intuition, verstreuter Gelehrsamkeit und selbstbewusster Normsetzung so…

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