Worpswede

  • Heinrich Vogeler und die Tragik der utopischen Kunst

    Vor Heinrich Vogelers Aufbau der zentralasiatischen Sowjetrepubliken aus dem Jahr 1927 bleibt man unwillkürlich länger stehen. Das Bild besitzt jene eigentümliche Spannung, die große historische Dokumente auszeichnet: Es bewahrt die Hoffnung einer Epoche und trägt zugleich bereits die Spuren ihres Scheiterns in sich. Vogeler wollte eine Welt im Aufbau zeigen. Die kubistisch gegliederte Komposition löst…

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  • Rilke zwischen Ding und Melancholie: Poetische Schwellen der Moderne

    Der Dichter im Bann der Kunst Kaum ein Dichter hat sich so sehr in die Nähe der bildenden Kunst gerückt wie Rainer Maria Rilke. Und kaum einer ist darüber so sehr in den Verdacht geraten, die Sprache selbst in eine Art musealen Raum verwandelt zu haben. Sein Pathos der Dinge, in den Neuen Gedichten zum…

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