Einführung in die Theorie der dialektischen Bilder Walter Benjamins

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Manfred Steglich: Bilder der Moderne. Walter Benjamin.
twentysix, Norderstedt 2017,  ISBN-13: 978-3740727833
Paperback, 88 S., 15 Euro

Der Essay „Bilder der Moderne“ ist der Versuch eines mimetischen Eingedenkens in die dialektischen Bilder Walter Benjamins und dessen Vorhaben, eine Art Urgeschichte der bürgerlichen Gesellschaft zu zeichnen. Indem der Autor sich gewissermaßen die archäologische Methode des historischen Spurenlesers Benjamin kritisch zu eigen macht, sollen wesentliche Intentionen und Strukturen eines Denkens sichtbar werden, das selbst sich in Bildern bewegt.

aus einer Rezension: „Der lesenswerte Band bietet auf wenigen Seiten eine sehr gute und differenzierte Einführung in die Theorie der dialektischen Bilder Walter Benjamins. Dabei stellt der Autor Benjamin in den Kontext der Soziologie der Moderne (Max Weber, Georg Simmel), ohne deshalb – und darin liegt der besondere Anspruch des Essays – die literarischen Quellen sowohl von Benjamins Moderne-Kritik (Baudelaire) als auch von dessen Verfahren (die gleichermaßen auf Proust und die Surrealisten verweisen) außer acht zu lassen. So gelingt es ihm, ein überzeugendes Beziehungsgeflecht zwischen Soziologie und Literatur zu knüpfen, das soziologische und literarische Moderne-Analyse als wechselseitig voneinander abhängige und miteinander verwobene Diskurse erkennbar macht.“


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